Premieren (DE) Nürnberg – 05.03.12 bis 11.03.12
Benjamin und die Wunderkissen - Puppenmusical
Benjamin und die Wunderkissen – ein Puppen-Musical
Koproduktion mit dem Speeltheater Holland
Alter: 9 Jahre ±2
Die zwölfjährige Lise ist aufgeweckt und pfiffig – aber nicht immer. Manchmal verliert sie sich beim Zubettgehen im Grübeln. Dann kann sie nicht einschlafen. In so einer Nacht bekommt sie Besuch vom Sandmann. Der muss ganz schön tief in seine Trickkiste greifen, um die rebellische Wachbleiberin zur Ruhe zu bringen. Er versucht es mit dem Erzählen einer ganz besonderen Geschichte – der Geschichte von Benjamin dem Kissenmacher. Benjamin wird von allen „der Stille“ genannt. Er redet nicht gern, weil er findet, dass es nicht viel bringt. Dafür liebt er die Musik, ganz besonders die von Opernsängerin Mona del Opera, und Mona noch gleich dazu. In der Fabrik von Herrn Arthur schließt Benjamin summend die letzte Naht der Kissen. Diese werden Wunderkissen genannt, weil jeder, der eines hat, darauf tief und fest schläft. Doch eines Tages lässt die Wunderwirkung nach und keiner weiß zunächst warum...
Bis der Sandmann die unruhige Lise zum einschlafen bringt, tut diese alles, um die Geschichte zu einem guten Ende zu bringen. Ohne es zu wissen, findet sie hier all die Fragen und Ängste wieder, die sie am Einschlafen hindern und darüber hinaus einen Weg, mit ihren düsteren Gedanken besser umzugehen. Eine Geschichte darüber, wie hilfreich Grübeln vor dem Einschlafen sein kann, wenn man es nur zulässt.
Mit der Leichtigkeit eines Musicals spricht „Benjamin und die Wunderkissen“ auch eine Liebeserklärung an die Oper aus. Um aus dem wunderbaren Stoff eine wunderbare Produktion werden zu lassen, mobilisierte das Theater Salz+Pfeffer ein Dreamteam für das Stück. In der Kombination aus Schau- und Figurenspiel, zeitgenössischer Musik (Guus Ponsioen) und Gesang (Roland Klappstein) verschmelzen Rahmenhandlung und Geschichte zu einer Einheit. Und ein Badezimmer wird zur wandlungsfähigen Spielfläche für Menschen und Puppen.
Die Macher
Autor/Komposition/Libretto/Rechte Guus Ponsioen nach dem Buch von Stéphane Poulin
Regie und Bühnenbild: Onny Huisink
Figuren: Mechtild Nienaber
Übersetzung: Meike Kremer
Bühnenbau: Theatermaler: Matthias Meier, Thea Müller
Gesang/Spiel: Roland Klappstein, Paul Schmidt, Wally Schmidt
Uraufführung: Sa, 17.09.2011 - Nürnberg D
Spieler: Roland Klappstein, Wally Schmidt, Paul Schmidt
23.10.2011 - Amsterdam NL
Spieler: Filip Jordens, Agnes Bergmeijer, David Griethuijsen
Spieltermine:
So, 4.3.2012, 15 Uhr
So, 11.3.2012, 15 Uhr
- Links:
www.theater-salz-und-pfeffer.de
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